Chronik des Radfahrer-Verein „Gut Rast“ – Teil 6


Verlust der Heimatstätte und ein Neuanfang mit unserem großen Osterturnier

 
In den folgenden Jahren sah es so aus, als ob der Verein auseinander fallen würde, denn die Trainingsstätte „Hohe Rast“ wurde verkauft. Für den Verein begann eine schwere Zeit, den die Spieler mussten zum Training nach Goslar, Harlingerode und Bad Harzburg gefahren werden. Dank der vielen treuen Helfer konnte auch die Zeit ohne eigene Trainingsstätte überbrückt werden.

1971 konnten wir in die neu errichtete Mehrzwecksporthalle einziehen, die noch von der damaligen Stadt Oker und ihrem Bürgermeister, Gerhard Granzow, in Auftrag gegeben wurde. Durch die neue Trainingsstätte konnte der Mitgliederbestand nahezu verdoppelt werden und das Vereinsleben nahm wieder neuen Aufschwung. Zur Einweihung veranstalteten wir dann das 1. Internationale Osterturnier. Hierzu konnte der neue 1. Vorsitzende, Klaus Schiefenbusch, als erste ausländische Mannschaft die Gebr. Bondue aus Belgien in Oker begrüßen. Das Osterturnier erfreute sich großer Beliebtheit, so dass in den folgenden Jahren weitere ausländische Mannschaften hinzu kamen.

1975 konnte eine weitere Jugendmannschaft einen Meistertitel erringen, Klaus Schiefenbusch jun. und Klaus-Dieter Voß wurden Niedersachsenmeister. Bei den Norddeutschen Meisterschaften belegten sie Platz 2.